Muttertagsblumen - Blumen zum Muttertag
Blumenstrauß als alljährliche Liebesbekundung
und Würdigung
Ein bunter Blumenstrauß ist etwas Wunderbares.
Die leuchtenden Farben und das frische Grün symbolisieren
das pure Leben und zaubern ein Lächeln auf die
Gesichter der Menschen. Mit Blumen sagt man dem Beschenkten:
Du liegst mir am Herzen. Was liegt also näher,
als gerade zum Muttertag, allen Müttern mit einem
bunten Blumenstrauß für Ihre Liebe und
Fürsorge zu danken. Viele Blumenarten oder spezielle
Blütenfarben haben sogar eine eigene Bedeutung.
Rosen sind allgemein als Zeichen für Liebe und
Zuneigung bekannt, die Farbe Weiß symbolisiert
die reine Liebe, die Farbe Orange steht mit ihrer
Leuchtkraft für Herzlichkeit und Lebendigkeit.
Wer die Sprache der Blumen beherrscht, kann auf diese
Art also auch noch eine besondere Botschaft übermitteln.
Wie entstand der Muttertag?
Der Muttertag hat eine lange Tradition. Bereits im
Griechenland der Antike wurde zu Ehren der Muttergöttin
Rhea im Frühling ein Fest gefeiert. In England
etablierte König Heinrich III zu Beginn des 13.
Jahrhunderts einen Tag zu Ehren der Mutter Kirche,
der sich schnell zum Ehrentag aller Mütter entwickelte.
In der Form, wie wir ihn auch heute noch feiern, entstand
der Muttertag aus dem Bestreben amerikanischer Frauenrechtlerinnen.
Bereits 1872 gab es erste Bemühungen in den USA,
einen Ehrentag für die Mütter als Feiertag
einzuführen.
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Endgültig etablieren konnte diesen
Feiertag aber erst 1914 die Amerikanerin Anna Marie Jarvis.
Sie gedachte am 12. Mai 1907, dem Todestag ihrer Mutter Ann
Maria Jarvis, dem sozialen Engagement und Wirken ihrer Mutter.
Im Folgejahr widmete sie in ihrer heimatlichen Methodistengemeinde
allen Müttern eine Andacht und ließ 500 weiße
Nelken zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter
verteilen. Dies war die Geburtsstunde des Mutter- tags wie
wir ihn in der westlichen Welt kennen.
Auf das Drängen
von Anna Marie Jarvis hin wurde der Muttertag 1914 in den
USA offiziell als Feiertag anerkannt. Seitdem wird der Muttertag
jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Wenige Jahre
später kam der Muttertag auch nach Deutschland. Im Jahr
1923 initiierte der Verband deutscher Blumenhändler erstmalig
den Muttertag als offiziellen Feiertag. So recht konnte sich
der Feiertag hierzulande aber noch nicht durchsetzen. Die
große Wirtschaftsdepression und der Zweite Weltkrieg
lenkten den Fokus auf andere Schwerpunkte. Die Mutterschaft
wurde zwar gerade während der Zeiten des Nationalsozialismus
verehrt, doch in der Nachkriegszeit waren Kartoffeln und Brennmaterial
wichtiger als Blumen. Als offizieller Feiertag konnte sich
der Muttertag in Deutschland erst 1949 durchsetzen. Seitdem
ehren Millionen von Kindern ihre Mütter an diesem speziellen
Tag mit Blumen, Gedichten und selbst gebastelten Geschenken.
Warum werden vorzugsweise Blumen zum Muttertag
verschenkt?
Die klassischen Muttertagsgeschenke sind
allen voran prachtvolle Blumensträuße. Dies erscheint
nicht weiter verwunderlich, geht der Muttertag als offizieller
Feiertag in Deutschland doch auf eine Initiative der Blumenhändler
zurück. Man mag diese Art von Kommerzialisierung verteufeln,
ähnliches gilt im Übrigen für den Valentinstag
in Deutschland, doch welche Frau freut sich nicht über
Blumen? Der Gedanke, die Mütter die das ganze Jahr über
im Stillen für die Familie und vor allem für die
Kinder sorgen, an diesem Ehrentag mit einem Blumenstrauß
zu „überraschen“ ist sehr schön. Bunte
Blumen bringen Farbe und Lebendigkeit ins Haus und gerade
zum Muttertag im Mai ist das Angebot an frischen Frühlingsblumen
in allen Farben besonders groß. Außerdem knüpft
die Tradition, zum Muttertag Blumen zu verschenken, an den
allerersten Muttertag an. Zu dieser Feier ließ Anna
Marie Jarvis symbolträchtig Nelken verteilen, zum Andenken
an ihre eigene verstorbene Mutter und zur Anerkennung der
Verdienste aller lebenden Mütter.
Doch auch andere Geschenkideen werden immer
beliebter. Vielfach werden Gutscheine für Parfums und
Wellness, oder Karten für besondere kulturelle Highlights
verschenkt. In Deutschland stehen außerdem Pralinen,
Gedichte und Selbstgebasteltes als Muttertagsgeschenke hoch
im Kurs. In den USA werden zum Teil schon recht kostspielige
Präsente zum Muttertag überreicht. Eine Form der
Kommerzialisierung gegen die die Begründerin dieses Feiertags,
Anna Marie Jarvis, bis zum Ende ihres Lebens verbittert ankämpfte.
Ihren Grundgedanken, die Liebe zu den Müttern durch die
Sprache der Blumen auszudrücken, fand sie darin nicht
mehr wieder.
Bildquelle für Foto:
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